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Was sind Zinsen, Tagesgeld und Festgeld

Sichere Geldanlageform: Tagesgeld und Festgeld

An den Finanzmärkten geht es in den letzten Monaten turbulent zu. Suchen Sie eine sichere Anlagemöglichkeit mit einer vernünftigen Verzinsung für Ihr Geld? Dann ist für Sie eine Anlage als Tages- oder Festgeld genau richtig. Dort erhalten Sie für Ihre Geldanlage Zinsen und eine Garantie durch den Einlagensicherungsfonds gegen den Verlust der Einlage. Das Vermögen wird allmählich wachsen und nicht in Gefahr durch Aktivitäten von Spekulanten geraten. Ihr Geld liegt auf solchen Konten sehr sicher.

Unterschied zwischen Tagesgeld und Festgeld

Tagesgeld zeichnet sich durch seine ständige (tägliche) Verfügbarkeit aus. Es kann an jedem Tag teilweise oder komplett abgehoben werden. Eine Kündigungsfrist ist nicht einzuhalten. Damit bleiben Sie als Kunde ständig handlungsfähig und liquide. Die Verfügbarkeit des Geldes ist also sehr hoch.

Bei einer Anlage als Festgeld überlassen Sie der Bank eine Geldsumme für einen fest vereinbarten Zeitraum. Das Geld ist in dieser Zeit für Sie nicht erreichbar. Am Ende des Zeitraumes entscheiden Sie über eine Auszahlung oder eine erneute Festlegung für einen weiteren Zeitraum. Die Festlegung kann von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren währen. Als Bankkunde müssen Sie selbst abwägen, wie lange Sie das Geld tatsächlich nicht benötigen werden. Sie erhalten für beide Anlageformen eine Verzinsung. Für Festgeld gibt es in der Regel etwas höhere Zinsen als für Tagesgeld.

Die Bank arbeitet mit Ihrem Geld und erwirtschaftet Gewinne. Sie erhalten die vereinbarte Verzinsung und die Bank behält den zusätzlichen Überschuss für sich. Wirtschaftet die Bank schlecht und erzielt keinen Gewinn, erhalten Sie dennoch die vereinbarten Zinsen. Um Ihr eingezahltes Geld müssen Sie sich ebenfalls nicht sorgen. Die gesetzliche Einlagensicherung garantiert pro Kunde im Ernstfall Summen bis zu 100.000 Euro. Abweichungen davon gibt es allerdings bei Ländern außerhalb der EU. Daher ist bei ausländischen Banken stets zu prüfen, welche Regelungen der dortige Einlagensicherungsfonds enthält. Das Angebot für Tagesgeld- und Festgeldanlagen ist jedoch so umfangreich, dass es keinen triftigen Grund für die Wahl eines Institutes außerhalb der EU gibt.

Achten Sie bei der Anlage von Geld innerhalb der EU zusätzlich darauf, in welcher Währung Ihr Konto geführt wird. Wechselkurse zwischen Währungen unterliegen Schwankungen, was durch veränderte Wechselkurse eine Änderung des angelegten Vermögenswertes bedeuten würde. 

Sichere Rendite durch Zinsen aus Tagesgeld und Festgeld

Renditen und Zinssätze bei Tagesgeldern und Festgeldern sind durch ihre hohe Sicherheit begrenzt. Mit Tagesgeldern ist außer dem Ausgleich des Kaufkraftverlustes durch Inflation jedoch ein Überschuss mit diesen Anlageformen zu erzielen. Mit einer Festgeldanlage bleibt sogar noch etwas mehr Rendite übrig. Die beiden Formen der Geldanlage setzen auf möglichst kleines Risiko und haben daher geringere Renditen als etwa Aktien. Der große Vorteil beider Anlageformen liegt jedoch genau in der großen Sicherheit gegen ein Verlustrisiko des angelegten Betrages. Fachleute empfehlen eine Mischung beider Anlagen. Ein Teil des Geldes kann als Festgeldanlage für einen überschaubaren Zeitraum deponiert werden, während mit dem anderen Teil auf einem Tagesgeldkonto eine gute Liquidität sichergestellt werden kann. In welchem Verhältnis die beiden Anlagen gemischt werden, ist individuell zu entscheiden.

Mit beiden Sparformen werden Sie als Anleger nicht schnell reich werden, aber Sie können beruhigt schlafen und die Turbulenzen an den Finanzmärkten relativ gelassen betrachten. Auf jeden Fall ist Ihr Geld in Tagesgeld oder Festgeld besser angelegt als auf einem Sparbuch oder einem Girokonto.